Seite 2 - Hunde barfen mit Haustierkost

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BARFen - was ist das?
Auf den ersten Blick erscheint das BARFen als
ein neuer Trend in der Ernährung unserer
Hunde. Beschäftigt man sich jedoch intensiver
mit der Materie, wird schnell klar, dass diese
Art der Fütterung in der Geschichte der
Hundehaltung bisher am längsten praktiziert
wurde.
Die ersten industriellen Alleinfuttermittel für
Hunde kamen erst Ende der 30er Jahre
(Dosenfutter) bzw. Ende der 60er Jahre
(Trockenfutter) des letzten Jahrhunderts auf
den Markt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden
Hunde ausschließlich mit Schlachtabfällen und
Speiseresten gefüttert, die bei der mensch-
lichen Ernährung übrig blieben. Lediglich die
Bezeichnung hat sich geändert. Während man
früher einfach vom Hunde füttern sprach,
werden jetzt Begriffe wie BARFen, Natural
Dog Food® und Pray Model® verwendet.
Letztendlich stellen aber auch diese Bezeich-
nungen nur eine naturnahe Fütterung von
Hunden dar, wie sie schon seit Jahrhunderten
erfolgreich praktiziert wurde.
BARF (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter)
steht dabei für die Fütterung unserer Hunde
mit selbst zubereitetem, frischem und rohem
Futter. Die Hauptkomponente dieser Art der
Fütterung stellen also rohe tierische Produkte
wie Muskelfleisch, Fisch, Innereien und teil-
weise Knochen dar.
Um auf die grundlegenden Nahrungsbedürf-
nisse des jeweiligen Hundes, unter Beachtung
seiner individuellen Lebensumstände, einge-
hen zu können, ist es darüber hinaus notwen-
dig die Ration mit einem geringen Anteil
ebenfalls roher, pflanzlicher Futtermittel wie