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BARF Allgemeine Fragen

BARF Allgemeine Fragen - FAQs

  1. Was ist wenn ich im Urlaub nicht BARFEN kann?

    Urlaub ist für uns und unsere Vierbeiner die schönste Zeit im Jahr.

    Aus unserer eigenen Erfahrung wissen wir, dass nicht immer die Möglichkeit besteht ausreichend BARF mit an den Urlaubsort zu transportieren.

    Zudem ist das Thema artgerechte Rohfütterung nicht überall soweit verbreitet wie in Deutschland, sodass sich die Suche nach Frischfleisch oder Innereien wie z.B. Pansen häufig als sehr schwierig bis aussichtslos erweist.

    Da meist auch nicht ausreichend Kühlkapazität vorhanden ist, ist auch die Lieferung an den Urlaubsort nicht immer praktikabel.

    Wir empfehlen Ihnen daher unsere Singleprotein Reinfleischdosen oder BIO Reinfleischdosen, die ergänzt mit frischem Obst und Gemüse oder unseren glutenfreien Obst-/Gemüseflocken, sowie Öl und unserem BARF Mineral Vitamin Mix  schnell Ersatz für die artgerechte Rohfütterung bieten.

    Falls Dosen aufgrund des hohen Gewichts keine Alternative sind, kann auch auf unser getreidefreies Singleprotein Trockenfutter  zurückgegriffen werden.

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  2. Wie taue ich das Fleisch am besten auf?

    Wir empfehlen Ihnen, das Fleisch über Nacht im Kühlschrank auftauen zu lassen. Entnehmen Sie das Fleisch bitte vor dem Auftauen aus der Verpackung und legen es in eine Porzellan- oder Glasschüssel, die Sie z.B. mit einem Teller abdecken können oder nutzen Sie die im Shop erhältliche Lock & Lock Auftaubox mit Abtropfgitter.

    Die Fleischsäfte enthalten zahlreiche Vitalstoffe, daher empfehlen wir Ihnen diese mit an Ihr Tier zu verfüttern. Sollten Sie noch teilweise gefrorenes Fleisch verfüttern, kann dies zu Magen- Darmproblemen führen. Aufgetautes rohes Fleisch ist im Kühlschrank 2-3 Tage haltbar.

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  3. Kann ich mich am rohen Fleisch mit Keimen infizieren?

    Solange Sie die geläufigen Hygienemaßnahmen wie Hände waschen, Arbeitsfläche/-utensilien reinigen etc. einhalten, ist die Gefahr nicht höher als bei jeder anderen Fleischzubereitung. Für die gründliche Reinigung empfehlen wir den haustierkost.de BARF Küchen Reiniger, 100ml.

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  4. Warum werden die BARF Produkte nicht als Alleinfuttermittel deklariert?
    Wir sind der Meinung, dass das ernährungsbedingte Wohl von Hunden, Katzen und Frettchen Vielfalt benötigt und keine perfekte Mixtur aus synthetischen Vitaminen und Mineralien, die in der Natur – Stichwort Beutetier -so auch nicht vorkommt. Aufgrund der Schwankungen der Nährstoffe von Naturprodukten gibt es aus unserer Sicht kein natürliches Lebensmittel, dass dem Hund oder der Katze zugleich alle nötigen Vitamine und Mineralstoffe liefert. Wir sehen daher all unsere Barfprodukte als Einzel- oder Ergänzungsfuttermittel an, die die Basis einer gesunden Ernährung bilden können und lehnen den Begriff Alleinfuttermittel in diesem Segment kategorisch ab.
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  5. Woher stammt das verarbeitete Fleisch?
    Das für unsere Produkte verarbeitete Fleisch stammt aus der Lebensmittelgewinnung, kranke Tiere werden nicht verarbeitet. All unsere BARF Produkte werden in EU-zugelassenen Betrieben hergestellt, die den ständigen Kontrollen der Aufsichtsbehörden unterstehen.
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  6. Warum finde ich kein rohes Schweinefleisch im haustierkost.de Sortiment?

    Schweinefleisch wird nicht roh an Katzen, Hunde oder Frettchen verfüttert. Dies ist eine Vorsichtsmaßnahme, da Schweine am Aujeszky-Virus erkrankt sein können.
    Das Aujeszky-Virus ist ein Herpes-Virus, dessen Hauptwirt das Schwein ist. Schweine überleben die Virusinfektion in der Regel, für Katzen, Hunde und Frettchen verläuft die Erkrankung meist tödlich.

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  7. Botulismus, Neosporose und Toxoplasmose - Risikofaktor BARFen?

    BARFen ist meiner Ansicht nach die gesündeste und artgerechteste Grundlage, unsere Hunde zu
    ernähren. Dies bestätigen Ergebnisse aus meiner langjährigen Praxis.
    Natürlich birgt rohes Fleisch auch ein höheres Risiko bakterieller oder parasitärer Belastung:


    BOTULISMUS
    hierbei handelt es sich um eine bakterielle Fleischvergiftung durch das anaerobe (nicht auf
    Sauerstoffangewiesene) Bakterium Clostridium botulinum. Übertragungsquelle können rohes,
    kontaminiertes Fleisch oder nicht fachgerecht eingefrorenes Gemüse sein, aber auch
    abgestandene Pfützen in den Sommermonaten.
    Clostridien sind Sporenbildner und könne folgende Symptome beim Hund verursachen:


    - Lähmung beginnend an den Hinterläufen
    - starkes Speicheln
    - fortschreitende Lähmungen, die später auch das Zwerchfell betreffen können und zum Tod führen
    - unkoordinierter Gang


    Eine Therapie gestaltet sich schwierig.


    Risikofaktor BARFen?


    Herkunft des Fleisches sollte bestenfalls veterinärmedizinisch kontrolliert sein und von
    lebensmitteltauglichen Tieren stammen. Eine durchgehende Kühlkette sollte gewährleistet sein,
    ein Versand des Tiefkühlfleisches sollte z.B. in Thermoboxen erfolgen, günstig wirkt sich auch das
    Bestellen größerer Mengen aus.


    Beim Auftauen des Fleisches die Packung öffnen oder Fleisch ganz aus der Packung nehmen.
    Fleisch nicht in der Mikrowelle oder in warmem Wasser auftauen.
    Kurze Auftauzeiten wählen. Immer besser aufgeblähte Verpackungen entsorgen, Gefrierbrand
    dagegen ist kein Grund zur Entsorgung.


    NEOSPOROSE
    hierbei handelt es sich um eine Infektion mit dem Protozoon Neospora caninum, welches den
    Hund als Endwirt hat. Als Zwischenwirt fungiert häufig das Rind. Die Neosporen gehören zu den
    Kokzidien und bilden in ihrem Endwirt Zysten.
    Hauptansteckungsquelle beim Hund ist rohes Fleisch.
    Das Krankheitsbild ist von neurologischen Ausfällen geprägt: Meningitis, Lähmungserscheinungen
    der Hinterläufe, unkoordinierter Gang, Epilepsie, aber auch Muskel- und Leber- oder gar
    Lungenentzündungen können auftreten.
    Auch diese Erkrankung ist in vielen Fällen nur unbefriedigend zu therapieren, da sie oft erst spät
    erkannt wird.
    Hunde können auch symptomlos bleiben und Zysten im Kot ausscheiden, über die sich die
    Wiederkäuer wieder anstecken können.


    Risikofaktor BARFen?


    In meiner Praxis werden alle Besitzer angewiesen, Fleisch NIE frisch zu verfüttern. Wird das
    Fleisch tiefgekühlt oder auch erhitzt, sinkt das Infektionsrisiko auf nahezu 0.

    TOXOPLASMOSE
    hierbei handelt es sich um eine Infektion mit dem Erreger Toxoplasma gondii.
    Hauptansteckungsquelle für den Hund sind Katzen, die im Fell durch ihr Putzverhalten Oozysten
    verteilen und auch mit dem Kot ausscheiden oder rohes Fleisch (auch durch erbeutete Nagetiere).
    Die Toxoplasmose ist eine Zoonose, d.h. der Mensch kann sich bei der Katze anstecken, beim
    Hund jedoch nicht.


    Der Hund kann folgende Symptome entwickeln:
    - wiederkehrendes Fieber
    - Leber- und Lungenentzündung
    - Appetitlosigkeit
    - Augenentzündungen
    - neurologische Probleme


    Die Therapie erfolgt antibiotisch.


    Risikofaktor BARFen?


    Auch hier gilt, dass man das Fleisch gut durchfrosten soll, bevor es aufgetaut verfüttert wird. Eine
    Tiefkühlung von 24h bei -18° C wird als ausreichend angegeben, um infektiöse Oozysten im
    Fleisch abzutöten.
    Die Auftauzeit, Überprüfung der Fleischverpackung und des Fleisches auf Unversehrtheit sowie
    die üblichen Hygienemaßnahmen sollten natürlich auch berücksichtigt werden.


    Durch die Tiefkühlung des Fleisches, eine stets durchgehende Kühlkette und prompten Versand
    kann man ein Infektionsrisiko des Hundes beim Verzehr von rohem Fleisch enorm minimieren.

    Langjähriger BARF-Partner meines Vertrauens ist haustierkost.de® Absolut verlässlich in Qualität, Beratung, Service und Tiefkühlversand weiß ich meine vierbeinigen Patienten hier bestens versorgt.

    Die Tiefkühlung des Fleisches ist für mich der wichtigste Faktor zur Vermeidung der Übertragung von Krankheitserregern beim BARFen.

    Ich bin froh, dass mir haustierkost.de® diesbezüglich die größte Sicherheit gibt.

    Ihre Dr. med. vet. Astrid Dahl